Latenz

Latenz beschreibt, wie schnell dein Internet reagiert – nicht, wie viel Daten es pro Sekunde bewegt.

4 Min. Lesezeit Aktualisiert am 6.7.2026

Einleitung

Latenz beschreibt, wie schnell dein Internet reagiert – nicht, wie viel Daten es pro Sekunde bewegt.

Definition

Als Latenz bezeichnet man die Zeit, die ein Datenpaket vom Sender zum Empfänger braucht. Sie wird in Millisekunden (ms) gemessen.

Funktionsweise

Latenz entsteht durch physische Distanz, Zwischenstationen (Router, Switches, Netzknoten) und Auslastung der Leitung. Glasfaser reduziert die Verzögerung durch die Lichtgeschwindigkeit im Medium.

Warum ist das wichtig?

Für Gaming, Videocalls, Cloud-Anwendungen und Smart Home ist Latenz oft wichtiger als reine Downloadgeschwindigkeit.

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Niedrige Latenz = flüssiges Nutzungserlebnis

Nachteile

  • Kann in geteilten oder Funknetzen stark schwanken

Praxisbeispiele

  • Glasfaser typ. 3–10 ms zu österreichischen Servern
  • Sat-Internet 500 ms und mehr

Typische Fehler

  • Nur auf hohe Bandbreite achten

Häufige Missverständnisse

  • „Latenz kann durch mehr Bandbreite gelöst werden“ – nein

Vergleich mit ähnlichen Begriffen

BegriffUnterschied
PingPing ist eine konkrete Messung der Latenz.
JitterJitter beschreibt die Schwankung der Latenz.

Häufige Fragen

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