Einleitung
Latenz beschreibt, wie schnell dein Internet reagiert – nicht, wie viel Daten es pro Sekunde bewegt.
Definition
Als Latenz bezeichnet man die Zeit, die ein Datenpaket vom Sender zum Empfänger braucht. Sie wird in Millisekunden (ms) gemessen.
Funktionsweise
Latenz entsteht durch physische Distanz, Zwischenstationen (Router, Switches, Netzknoten) und Auslastung der Leitung. Glasfaser reduziert die Verzögerung durch die Lichtgeschwindigkeit im Medium.
Warum ist das wichtig?
Für Gaming, Videocalls, Cloud-Anwendungen und Smart Home ist Latenz oft wichtiger als reine Downloadgeschwindigkeit.
Vorteile & Nachteile
Vorteile
- Niedrige Latenz = flüssiges Nutzungserlebnis
Nachteile
- Kann in geteilten oder Funknetzen stark schwanken
Praxisbeispiele
- Glasfaser typ. 3–10 ms zu österreichischen Servern
- Sat-Internet 500 ms und mehr
Typische Fehler
- Nur auf hohe Bandbreite achten
Häufige Missverständnisse
- „Latenz kann durch mehr Bandbreite gelöst werden“ – nein
Vergleich mit ähnlichen Begriffen
| Begriff | Unterschied |
|---|---|
| Ping | Ping ist eine konkrete Messung der Latenz. |
| Jitter | Jitter beschreibt die Schwankung der Latenz. |