Einleitung
Der Router ist das zentrale Gerät deines Heimnetzwerks. Er verteilt die Internetverbindung, spannt das WLAN auf und schützt dich vor Angriffen.
Definition
Ein Router verbindet mehrere Netzwerke miteinander. Zuhause meist dein Internetanschluss mit deinen Endgeräten – per LAN und WLAN.
Funktionsweise
Der Router bekommt vom ONT (bei Glasfaser) oder Modem eine IP-Adresse, verteilt intern Adressen an deine Geräte und übersetzt zwischen deinem Heimnetz und dem Internet (NAT). Zusätzlich stellt er WLAN in verschiedenen Frequenzbändern zur Verfügung.
Warum ist das wichtig?
Ein schwacher Router bremst selbst den besten Glasfaser-Tarif aus. WLAN-Reichweite, Stabilität, Latenz und Sicherheit hängen zu 80 % vom Router ab.
Vorteile & Nachteile
Vorteile
- Zentrale Steuerung des Heimnetzwerks
- Firewall & Sicherheit ab Werk
- Guter Router = spürbar besseres WLAN
Nachteile
- Alte Router bremsen Gigabit-Anschlüsse
- Ungeeignet aufgestellte Geräte reduzieren die Reichweite
Praxisbeispiele
- FritzBox 7590 im Wohnbereich mit Mesh-Repeater im Obergeschoss
- ASUS TUF BE9400 als Gaming-Router
Typische Fehler
- Router im Keller oder Schrank verstecken
- Nur 2,4-GHz-WLAN nutzen und dann wundern, warum es langsam ist
Häufige Missverständnisse
- „Alle Router sind gleich“ – zwischen 40-€- und 300-€-Router liegt eine Welt
Vergleich mit ähnlichen Begriffen
| Begriff | Unterschied |
|---|---|
| Access Point | Ein Access Point spannt nur WLAN auf und routet nicht selbst. |
| Mesh-System | Mehrere Router/Access-Points, die zusammenspielen und ein einheitliches WLAN bilden. |