Einleitung
DSL ist über Jahrzehnte der Standardanschluss in Österreich gewesen – für viele Haushalte auch heute noch.
Definition
DSL (Digital Subscriber Line) überträgt Internetdaten über die klassische Kupfer-Telefonleitung. Je nach Ausbaustufe spricht man von ADSL oder VDSL.
Funktionsweise
Ein DSL-Modem moduliert Daten auf hohe Frequenzen, die parallel zum Telefonsignal über die Kupferader laufen. Die maximale Geschwindigkeit hängt stark von der Kabellänge und -qualität ab.
Warum ist das wichtig?
Wer weit vom nächsten Verteiler entfernt wohnt, bekommt oft nur einen Bruchteil der beworbenen Bandbreite. Genau hier liegt der große Unterschied zu Glasfaser.
Vorteile & Nachteile
Vorteile
- Fast überall verfügbar
- Bestehende Leitungen nutzbar
Nachteile
- Bandbreite sinkt mit der Distanz
- Uploads sehr langsam
- Störanfällig gegenüber Feuchtigkeit
Praxisbeispiele
- ADSL mit 8 Mbit/s in Streulage
- VDSL mit 100 Mbit/s im Ortskern
Typische Fehler
- Auf beworbene Werte vertrauen statt tatsächliche zu messen
Häufige Missverständnisse
- „VDSL ist so schnell wie Glasfaser“ – nur im Kern, kaum bei Streulage